Planet Hunger | Webprojekt

Das ist ein Screenshot der Webseite zum Planet Hunger Projekt zum ökologischen Fussabdruck

Ein etwas anderes Projekt, welches von der Schule angestoßen wurde ist das →Planet Hunger Projekt, welches ich hier gerne vorstellen würde. Die Seite ist schon seit fast drei Monaten fertig und liegt bereits hier, ohne dass ich das Projekt und seine Entwicklung vorgestellt habe. Hintergrund ist, wie bereits erwähnt eine Reihe von Aufgaben, die wir Mediengestalter während des Schulblocks vor dem Jahreswechsel erhalten haben. Die Thematik hierfür ist der ökologische Fussabdruck. Der ökologische Fussabdruck zeigt, wie unser Konsumverhalten die Umwelt global beeinflusst und wie viele Welten wir bräuchten, wenn wir weiterhin so leben, da die Ressourcen nicht ausreichen. Die Folgen fallen unterschiedlich aus, sei es durch Verschmutzung, oder sei es durch Hunger. Selbstverständlich hat unser Konsumverhalten noch weitere Folgen, die sich jedoch nicht auf die von mir behandelten Projekte beziehen.

Konsumverhalten und Hunger

Je nach Fachrichtung gab es für das Projekt verschiedene Aufgaben. Da ich den Schwerpunkt Digital habe, bekam ich die Aufgabe eine Webseite zu erstellen/gestalten. Das Thema an sich war frei wählbar, es musste nur zum ökologischen Fussabdruck passen. In einem anderen Projekt (→Die rosarote Plastikbrille – Filmprojekt) entschied ich mich mit meiner Gruppe für Verschmutzung durch Plastik. Natürlich wäre es ein leichtes gewesen dieselben Informationen auch für ein neues Projekt zu verwenden, da sich ja nur das Medium wechseln müsste – nein ich musste natürlich etwas komplett neues beginnen, weil mir das dann doch ZU einfach gewesen wäre. Daher ist meine Entscheidung auf das menschliche Konsumverhalten mit den Folgen des globalen Hungers gefallen. Ich hatte bereits ein paar Randinformationen, die mich persönlich sehr erschüttert haben und wollte mehr über dieses Thema erfahren.

Die Gestaltungsidee

Da meine Zielgruppe hauptsächlich jüngere Menschen sind, die gerade aus dem Elternhaus in die Ausbildung, oder ins Studium wechseln, einen eigenen Haushalt aufbauen, vermutlich wenig Einkommen haben und mit dem Thema noch gar nicht in Berührung gekommen sind, brauchte ich einen sehr jugendlichen Aufmacher der Interesse für das Thema weckt. Die Zielgruppe ist sehr mit sich selbst beschäftigt, da sie erstmal ins eigenständige Leben eintreten muss sowie durch meist geringes Einkommen und wenig Zeit schnell und billig einkaufen will. Schockierende Bilder von hungernden Kindern gehen mittlerweile rasch an meiner Zielgruppe vorbei, da sie diese bereits häufig gesehen haben und vermehrt der Eindruck entsteht, als könne man selbst nichts ändern. Mit solchen Bildern wird gern um Spenden gebeten, doch da unsere Zielgruppe nicht viel Geld zur Verfügung hat, wird die Bereitschaft zum Spenden geringer. Die Zielgruppe ist demnach sehr jung, ist Schüler, oder Student, hat wenig Einkommen, will günstig einkaufen, hat nicht ausreichend Geld, um zu spenden. Außerdem ist die Zielgruppe nicht über die Folgen ihres Konsumverhaltens bewusst.

Was aber schockt, und auch mich persönlich aufgeweckt hat sind Fakten. Zahlen, die einfach nackte Tatsachen aufzeigen werfen die Frage auf, wie so ein Hungerleiden sein kann. So bin ich zu meiner Gestaltungsidee gelangt unseren Planeten zu zeigen und zwei statistische Werte nebeneinander herlaufen zu lassen – und zwar komplett kommentarlos. Wer diese Zahlen gesehen hat und sich fragt, wie das denn sein kann wird im weiteren Verlauf der Webseite informiert, warum unser Konsumverhalten den globalen Hunger antreibt.

Ein Screenshot der Webseite Planet Hunger mit den beiden nebeneinander herlaufen Countern. Es wird aufgezeigt wieviel Brot in Deutschland weggeschmissen wird und wieviele Kinder auf der Welt verhungern.

Die Zahlen sprechen für sich: statistisch gesehen verhungert alle 5 Sekunden ein Kind AUF DER WELT und jede Sekunde werden ca 21 Brote nur in Deutschland weggeschmissen. Wie es zu diesen Zahlen kommt und warum sich unser Konsumverhalten darauf auswirkt erfährt man hier: → Planet Hunger Webprojekt | Cyanizer

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