Es kann ja nicht immer regnen – spontanes Foto

ich, wie ich am Fenster sitze und nach draußen in den Regen schaue

Tage vergehen und das Leben wandelt sich. Nicht immer haben wir es in der Hand, was um uns, oder mit uns geschieht. So wenig, wie wir das Wetter beeinflussen können. Wer den Film „The Crow“ kennt, kennt auch das Zitat:

ich, wie ich am Fenster sitze und nach draußen in den Regen schaue

Es kann ja nicht immer regnen

Es ist ein ziemlich schönes Zitat, welches zum Nachdenken anregt und Hoffnung macht. Irgendwann ziehen die dunklen Wolken vorbei und hinterlässt vielleicht einen Regenbogen. Man muss sich nicht zwingend über den Regen ärgern, denn man kann die Situation nicht ändern und man muss das Beste daraus machen. All meine Pläne an diesem Tag zu fotografieren sind hin gewesen – wie ich zuerst annahm. Doch irgendwie habe ich das Fenster für mich entdeckt, welches sich über eine ganze Wand erstreckt und direkt ins Grüne zeigt.

Mitten in Stuttgart und doch im Grünen. In diesem Moment habe ich ein wenig Glück empfunden, da ich das Offensichtliche einfach übersehen habe. Man ist den ganzen Tag online, hört Internetradio, oder unterhält sich mit Kollegen. In den privaten Räumen flimmert wieder irgendwas im TV und mit dem Rechner will gespielt, oder gesurft werden. Doch als ich all dies ausgeschaltet und mich einfach nur an dieses Fenster gesetzt und dem Regen lauschte, der durch die Blätter raschelte…

Es hat mich dazu inspiriert diesen Moment festzuhalten und mich sehr damit beeilt, bevor das Licht und der Moment vorbei sein könnten. Und es tatsächlich so festgehalten, wie ich es mir vorgestellt hatte.

So erwies sich der verregnete Tag als doch gar nicht so schlimm, wie ich zuerst dachte.

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