London Reise – Please mind the gap!

Palace of Westminster

There is no place like London! Die Taschen sind randvoll gepackt und das Foto-Equipment ist wohl überlegt ausgewählt worden, damit ich für alle Fälle gerüstet bin. Damit auch alles sicher in London ankommt musste ich mich auf eine Kamera beschränken, sodass die noch mit ins Handgepäck passt und nicht all zu viel Gewicht im Koffer landet, da man doch vielleicht das eine, oder andere Kleidungsstück mitnehmen sollte, wenn man ein paar Tage verreist. So berichte ich hier über fünf Tage in London und die Fotografien, die ich dort mit der Sony Alpha 77 II geschossen habe.

– Anreise und erste Impressionen

Flugzeug in London Direkt am Flughafen vor dem Abflug hat Murphys Gesetz zugeschlagen: bei dem Security Check wurde stichprobenartig die Kamera Ausrüstung nach Sprengstoffspuren untersucht. Aber dieser hat glücklicherweise nicht lange gedauert und man konnte schnell wieder seiner Wege gehen. Der Flug nach London ist von Deutschland aus wirklich sehr kurz – man fliegt gerade mal 1 1/2 Stunden, oder wenn man nach der Uhr geht nur 20 Minuten, da man in einer andere Zeitzone fliegt und so eine Stunde in die Vergangenheit reist.

The Bevenden - Straßenschild an der Old Street in London Direkt nach der Ankunft in London ist unser Trupp in die Unterkunft und machten uns auf den Weg zur ersten Station des Ausfluges: dem Piccadilly Circus.

Piccadilly Circus

Wenn ich dem Piccadilly Circus mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es Reizüberflutung. Ich habe in meinem Leben noch nie so viel Werbung auf einem Haufen gesehen. Was nicht heißt, dass es grauenhaft gewesen wäre, sondern einfach nur voller Menschen, Werbung, Geräuschen, Bildern und man weiß nie wohin man als nächstes schauen soll. Auffällig waren auch die ganzen Kameras, die um einen herum gezückt wurden, um Selfies, oder Fotos vom Piccadilly Circus zu machen. Natürlich war ich einer von denen, denn dieses eindrucksvolle Schauspiel an flimmernder Werbung und unglaublichen Menschenmengen und Kulturvielfalt musste einfach festgehalten werden.

M&M’s World

Muss man hier echt noch was zu sagen? Beim Durchschlendern der Londoner City ist man direkt nach dem Piccadilly Circus auf einen bunten, leuchtenden M&M’s World Shop zugelaufen. Auf mehreren Etagen erstreckten sich die verschiedensten Produkte und Varianten von M&M’s, die man sich ganz nach Belieben auch selbst zusammenstellen konnte, oder gar in einem Mix Lab in Auftrag geben konnte, um eigene M&M’s zu kreieren.

m&m's World Farbenvielfalt

– Fahrradtour durch London

Fahrradtour durch London Am zweiten Tag ist man direkt früh aus dem Bett geflüchtet, da man am Themse-Ufer um 10:15 Uhr sein musste, um an der Fahrradtour durch London teilnehmen zu können. Hierbei hat man einen guten Überblick über die Sehenswürdigkeiten gewonnen und auch die Wachablösung am Buckingham Palace beobachten können.

Zusammengefasst kann man sagen, dass sich der Auslug mit dem Fahrrad echt gelohnt hat, da man dadurch schon einiges sehen konnte und an dem Tag auch die Sonne geschienen hat. Außerdem konnte man so Teil des gefürchteten Linksverkehres werden. Hin und wieder ertappt man sich dabei, wie man instinktiv in die falsche Richtung schaut, wenn man eine Kreuzung überqueren möchte, aber den Dreh hat man schon bald raus. Es folgen nun einige Bilder, die ich während der Farradtour durch London schießen konnte. Unter anderem auch das Beitragsbild für diesen Beitrag.

house of parliament

Hyde Park und ganz ganz viele Eichhörnchen

Im Hyde Park in London bin ich zu einem vielen Menschen begegnet, die ihre freie Zeit in der Sonne genossen haben und zum anderen einem wunderschönen, sowie gut gepflegten Park…und zu guter Letzt einer meiner geheimen Leidenschaften: vielen, vielen Eichhörnchen! Zwei der Eichhörnchen glaubten auch, dass meine Kamera was zu fressen sei und versuchten an meinem Hosenbein hochzuklettern. Leider war es mir mit dem Teleobjektiv nicht möglich schnell genug ein Foto zu schießen, da auch die Naheinstellgrenze überschritten worden ist. Aber bitte glaubt mir: es war so!

Eichhörnchen im Hyde Park London mit ein paar Tauben im Vordergrung

– Kanaltour zum Camden Market

Lasst euch gesagt sein: wenn man mal in London ist, sollte man unbedingt den Camden Market besuchen. Das Treiben und die Werbung erinnert an den Piccadilly Circus – nur dass hier alles auf Typ und Größe „Flohmarkt“ umgestellt hat. Oft sieht man ein Schild, dass bestimmte Stände nicht fotografiert werden dürfen. Es wird auch viel davor gewarnt, dass sich viele Taschendiebe dort aufhalten – was kein Wunder ist. Der Camden Market ist auch ein kleines Labyrinth aus Ständen in dem man sich erst einmal zurechtfinden muss. So bekommt man als Kameraliebhaber auch eher weniger in Versuchung die Kamera auszupacken. Die ganzen Eindrücke können hier eh nicht festgehalten werden, sodass man nur allen ans Herz legen kann den Camden Market mit eigenen Sinnen zu erleben.

– Themse Tour & Tower Bridge

Der letzte „aktive“ Tag in London. An diesem Tag stand eine Themse Fahrt an, die in der Nähe des House of Parliament startete und bei der Tower Bridge endete. Doch bevor es zu der Tour ging, hat man sich noch natürlich ein typisches „English Breakfast“ gegönnt, welches auch noch in der folgenden Galerie zu finden ist. Bei der Themsetour gab es noch die Gelegenheit den falsch benannten „Big Ben“ mit dem Fisheye-Objektiv zu fotografieren – „Big Ben“ ist lediglich der Name der Glocke im Turm, der Name vom eigentlich Turm ist in Wahrheit Elizabeth Tower.

Und wie es sich für gute Touristen so gehört nimmt man auch noch an der Tower Bridge Exhibition teil. Ein absolutes Highlight war der Glasboden oben auf der Brücke, durch den man den Verkehr der Brücke unter sich sehen konnte.

London – es war nicht das letzte Mal!

Insgesamt gab es einfach viel zu viel zu sehen und die paar Tage dort haben gerade mal ausgereicht um an der Oberfläche an dem zu kratzen, was London alles zu bieten hat. London ist eine unglaubliche Stadt, die bestimmt für zukünftige Urlaubsplanungen bei mir ein paar Plätze nach oben gerutscht ist.

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