Kirche unter Wasser | Bildbearbeitung

Hier das fertig bearbeitete Ergebnis: Die Kirche ist nun vollkommen unter Wasser
Bildbearbeitung: die Kirche von Wülfrath unter Wasser. Vielen Dank nochmal an Morgan Sloan, die ihre Fotografie der Taucherin bereitstellte.

Irgendwie habe ich meine kreative Ader wiedergefunden, sie entstaubt, geölt und wieder reaktiviert. Eine wahre Berufskrankheit ist es ja ständig und auf Abruf kreativ zu sein. In den seltensten Fällen hat man dann noch genügend Energie, um einfach mal so kreativ zu sein. Mir ist es wirklich aufgefallen, dass ich früher meine Ideen sofort umsetzen musste und dies ein schier endloser Brunnen Schöpfungskraft war und heute Ideen zwar noch sprudeln, jedoch entweder die Lust, oder die Zeit fehlen, diese umzusetzen.

Seit fast zwei Jahren ist dies meine erste fiktive Bildbearbeitung, die ich frei „einfach mal so“ gemacht habe. Mich überkam die Lust, irgendein fiktives Bild zu erstellen. Also ging ich an den Rechner und begann meine Bilddatenbank zu durchforsten und fand ein Foto von 2008 von der Kirche im Stadtzentrum von Wülfrath. Ich fragte mich, ob ich es wohl schaffe, eine Unterwasserlandschaft zu erschaffen mit dieser Kirche als Ausgangspunkt. Einige Stunden und 14 Ebenen im Bildbearbeitungsprogramm später entstand das folgende Bild:

Die Kirche von Wülfrath vor der BearbeitungHier das fertig bearbeitete Ergebnis: Die Kirche ist nun vollkommen unter Wasser


Besondere Aufmerksamkeit verdient die junge Fotografin Morgan Sloan aus New Jersey, die mit ihren 17 Jahren mit ihren Fotografien mich überzeugt hat und auch die Taucherin in dieser Montage geschossen hat.

Particularly noteworthy is the young photographer Morgan Sloan of New Jersey, who is only 17 years old has convinced me with her photographs and she is also the photographer of the diver in this collage. The link to her Blog is below:

Hier findet ihr ihren Blog: Roguevogue.me | Morgan Sloan


Die Welt ist ein Dorf

Ich finde es erstaunlich, wie zwei Menschen die sich niemals gesehen haben und auch nur mit extrem geringer Wahrscheinlichkeit sich jemals zufällig zu treffen durch das WWW irgendwie finden und auch Kontakt aufnehmen können, um an etwas Neuem, Gemeinsamen zu arbeiten. Für dieses Bild hatte ich eine ungefähre Vorstellung, wie es sein sollte und es fehlte mir quasi nur noch etwas Lebendiges. Durch eine Suche fand ich das Bild der Taucherin und habe es erstmal verwendet, da ich nicht erwartet hätte dieses Endergebnis zu schaffen. Doch als ich es erkannt habe, stand ich natürlich vor dem Problem, dass ich es nicht veröffentlichen wollen würde, wenn ich nicht das OK von Morgan habe. Also habe ich ihre Internetseite ausfindig gemacht und auch nachgefragt. Sie schätzte es sehr, dass ich gefragt habe und gab mir auch ihr OK. Es ist erstaunlich, dass wir quasi zusammengearbeitet haben, obwohl wir uns niemals getroffen haben, an ganz anderen Punkten der Welt leben und eigentlich nichts haben, was uns verbindet. Außer die Fotografie. Das zeigte mir wieder einmal die Macht des Internets, dass durch die Vernetzung den Kontakt zu Menschen so einfach macht.

Eure Meinung ist gefragt!

Was haltet ihr von dieser Arbeit? Schreibt es in die Kommentare! =)

1 Kommentar

  1. Hallo,
    Das gefällt mir unheimlich gut mit diesem Bearbeitungsstil! Photoshop wozu es entwickelt wurde und nicht um schlechte Bilder noch schlechter zu machen 😉
    Saubere Leistung!

    Grüße,
    Sebastian

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